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Ihr ist nichts zu steil

Bei der Ehrung der oberösterreichischen Sportler des Jahres 2016 im Festsaal des Palais Kaufmännischer Verein stand die 39-Jährige bei einer Siegerehrung endlich einmal ganz oben im Rampenlicht.

Rohregger wurde dabei der Ehrenpreis der Oberösterreichischen Nachrichten, der „Goldene Leo“, verliehen. Gewürdigt wurde ihr unermüdlicher Einsatz als Rennleiterin beim alpinen Weltcup-Spektakel Ende Februar in Hinterstoder, das zu einem Höhepunkt der 30-jährigen Weltcup-Tradition des Stodertals wurde. Rohregger stand gestern natürlich auch stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, die hinter den Kulissen im Einsatz sind, wenn der Skizirkus nach Hinterstoder kommt, auf der Bühne.

Und noch eine tiefere Bedeutung schwang bei dieser Vergabe des „Goldenen Leo“ – der Preis erinnert an den legendären OÖN-Sportchef Leo Strasser – mit. Der Ski-Weltcup in Hinterstoder ist untrennbar mit dem Namen Rohregger verbunden, denn Evelines 2007 verstorbener Vater war es, der als visionärer Funktionär den Skizirkus 1986 erstmals in seinen Heimatort lotste. „Was der Rudi da geschafft hat, war wirklich unglaublich“, sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, der gestern als Laudator die Stodertaler Skigeschichte nacherzählte.

Eveline Rohregger, die als Trainerin in der Neuen Ski-Mittelschule Windischgarsten auch beruflich mit dem Skisport eng verbunden ist, hat praktisch im Namen des Vaters diese Geschichte federführend weitergeschrieben. Nach ihrer Weltcup-Premiere als Rennleiterin sagte sie: „Mein Vater hat mich schon sehr geprägt, das half mir bei meiner Arbeit.“ Hans Pum drückte es so aus: „Der Rudi schaute sicher von oben zu und war sehr stolz auf seine Tochter. Bei der Eveline ist der ,Goldene Leo‘ in sehr guten Händen.

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