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Josef Prieler

Josef Prieler

(geb. 1958) hatte als eines der besonders hoffnungsvollen Schitalente große Chancen und große Erfolge im internationalen Renngeschehen.

Mit den Schilehrern der Schischule Mayer lernte er bereits als Kind rennmässig Schilaufen und gewann als Mitglied des Schülerkaders in den Jahren 1969-1973 viele Testrennen, Landesschülermeisterschaften, österreichische und internationale Meistertitel.

Bei den OÖ Landesjugendmeisterschaften 1974 auf der Zwieselalm siegte er im Slalom und wurde 3. in der Gesamtwertung.

1975, bei den österreichischen Jugendmeisterschaften in Altenmarkt, holte er sich wiederum den Staatsmeistertitel im Slalom und wurde 3. in der Kombination. Mit vielen guten Platzierungen bei den verschiedensten Rennen sammelte er sich die erforderlichen Punkte zur Teilnahme an FIS-Rennen.

Beinahe an seinem 17. Geburtstag gewann er einen FIS-Slalom auf der Höss und erreichte im weiteren etliche gute Plätze bei Europacuprennen.

Am Ende der Wintersaison 1975 wurde er in den Herren National B-Kader aufgenommen.

Bei den österreichischen Jugend Meisterschaften 1976 in Bad Kleinkirchheim besiegte er die beiden Weltcupstarter Hans Enn und Anton Steiner im Slalom, und wurde 3. in der Kombination.
Mit diesen Ergebnissen und weiterhin guten Platzierungen im Europacup, z.B.: 4. Platz im Riesentorlauf, bei den alpinen Junioren Europameisterschaften in Gällivare (Schweden), 13. Platz im Europacupslalom in Bad Kleinkirchheim 1977, und einem 9. Platz im FIS-Riesenslalom in Thredbo, Australien hatte Pepi Prieler alle Chancen auf eine Aufnahme ins Weltcupteam.
Es kam allerdings anders: die schweren Verletzungen, die ihm 1978 bei einem Überfall in Nizza an der Lunge zugefügt wurden, zwangen den Spitzensportler zur Aufgabe seiner hoffnungsvollen Karriere.